#12 - Das Dorian Gray: Wenn der Flughafen zum Club wird
Shownotes
Mitten im Frankfurter Flughafen, unter Terminal 1, befand sich über zwei Jahrzehnte einer der legendärsten Clubs Deutschlands: das Dorian Gray.
Von seiner Eröffnung im Jahr 1978 bis zur Schließung Ende 2000 war das „Gray“ weit mehr als nur eine Diskothek. Es war Treffpunkt für Nachtschwärmer, DJs, Prominente, Airline-Crews, Reisende und Menschen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet – und ein Ort, den es in dieser Form heute kaum noch geben könnte.
In dieser Folge:
✈️ Warum ausgerechnet der Frankfurter Flughafen Standort einer legendären Disco wurde 🪩 Die Geschichte des Dorian Gray ab 1978 🎧 Musik, DJs und die unterschiedlichen Epochen des Clubs 🌙 Wie sich der Flughafen nachts in eine völlig andere Welt verwandelte 👨✈️ Crews, Reisende, Prominente und Frankfurter Nachtschwärmer 🔊 Sound, Licht und Atmosphäre des legendären Clubs 📼 Das Dorian Gray in den 80er- und 90er-Jahren 🥀 Warum Ende 2000 schließlich Schluss war 🛫 Und die Frage: Könnte ein Club wie das Dorian Gray heute überhaupt noch an einem deutschen Flughafen funktionieren?
Das Dorian Gray ist verschwunden – aber für viele Menschen gehört es bis heute genauso zur Geschichte des Frankfurter Flughafens wie Terminal 1, die großen Abflugtafeln oder die Besucherterrasse.
Eine etwas andere Airport Story über eine Zeit, in der man am Flughafen nicht nur auf den nächsten Flug gewartet hat.
Airport Stories – Geschichten von Flughäfen, Airlines und den Menschen dahinter.
Transkript anzeigen
00:00:00: Heute fliegen wir mal nicht.
00:00:02: Heute sind wir am Frankfurter Flughafen.
00:00:05: Freitagabend sagen wir irgendwann Anfang der neunzehn-achtziger Jahre.
00:00:11: Draußen ist es dunkel und auf dem Vorfeld leuchten die Positionslichter der Flugzeuge, eine Lufthansa Maschine rollt langsam Richtung Startbahn Menschen ziehen ihre Koffer durch Terminal eins, Geschäftsreisende kommen von ihren letzten Termin zurück und Crews machen sich auf den Weg in ihre Hotels.
00:00:33: Ja ein ziemlich normaler Abend an Deutschlands größtem Flughafen!
00:00:39: Aber wir beide fliegen heute nirgendwo hin... Wir haben kein Koffa Kein Boardingpass und ehrlich gesagt interessiert uns heute auch überhaupt nicht, welches Gate unser Flug hätte.
00:00:54: Denn unser Ziel liegt nicht hinter der Sicherheitskontrolle?
00:01:00: Unser Ziel liegt unter uns!
00:01:04: Wir gehen durch Terminal eins Halle C Und dann nach unten Ebene Null Die Tiefebene des Flughafens.
00:01:15: Und je weiter wir uns von der eigentlichen Abfertigung entfernen, desto weniger fühlt sich das hier auch nach Flughafen an.
00:01:24: Keine Abflugtafel keine Schlange vor der Passkontrolle keine Menschen die hektisch nach ihrem Gate suchen.
00:01:32: doch dafür stehen hier plötzlich andere Menschen Männer im Anzug Frauen in Abendkleidern junge Leute aus Frankfurt Models, Prominente, Flughafenpersonal, Cruise Menschen die aus völlig unterschiedlichen Welten kommen und heute Abend trotzdem dasselbe Ziel haben.
00:01:56: Und irgendwann hören wir es Bass, Dumpf durch Wände und Türen immer wieder dieser Bass.
00:02:06: Wir sind noch immer am Frankfurter Flughaven.
00:02:09: Nur wenige hundert Meter entfernt werden gerade Flugzeuge beladen.
00:02:15: Aber hier unten beginnt eine völlig andere Art von Reise.
00:02:20: Vor uns liegt das Dorian Gray.
00:02:37: Yo my, servus!
00:02:39: Otsaft is im September.
00:02:41: Herzlich willkommen zurück bei Airport Stories.
00:02:44: Ich bin immer noch der Lukas und schön dass ihr auch heute wieder bei der neuen Folge meines Podcasts mit dabei seid.
00:02:52: Und auch heute an dieser Stelle ein kleiner Reminder, wenn euch meine nördigen Hypnosis Stories gefallen dann bewertet gerne meinen Podcast bei Spotify und Co.
00:03:03: Hinterlasst mir auch gerne einen Like bei Instagram.
00:03:06: ihr findet mich hier unter dem Kanal Airport.Stories.
00:03:11: So nach der letzten sehr ernsten Folge dürfen wir heute auch wieder mal eine etwas andere Geschichte vom Flughafen erzählen Denn Flughäfen sind natürlich Orte zum Reisen.
00:03:24: Aber manchmal sind sie eben auch Orte, an denen ziemlich verrückte Dinge passieren.
00:03:31: und wenn man heute durch Terminal I am Frankfurter Flughafen läuft kann man sich kaum vorstellen dass sich hier einmal eine der berühmtesten Diskotheken Deutschlands befand nicht irgendwo in der Nähe des Flughafens, nicht in einem Airport Hotel Nicht fünf Minuten mit dem Taxi entfernt, sondern wirklich im Terminal.
00:03:55: Tiefebene Halle C Ebenen Null Und genau dort unten wurde mehr als zwei Jahrzehnte lang gefeiert.
00:04:10: Okay also wie kommt man auf so eine Idee?
00:04:14: Nun dafür müssen wir zurück ins Jahr.
00:04:19: Der Frankfurter Flughafen sieht damals natürlich noch völlig anders aus als heute.
00:04:25: Terminal I ist gerade einmal sechs Jahre alt, der Jumbrojet hat den internationalen Luftverkehr verändert.
00:04:34: Fliegen ist glamouröser als heute ein Flugticket ist noch etwas besonderes Und ein internationaler Flughafen ist für viele Menschen ein Ort, an dem man ein kleines bisschen von der großen weiten Welt spüren kann.
00:04:52: New York, Rio, Los Angeles, Tokyo und genau an diesem Ort haben zwei Männer eine Idee – Gerd Schühle und Michael Prezinger!
00:05:06: Sie wollen eine Diskothek eröffnen Aber eben nicht irgendeine.
00:05:12: Ihr Vorbild liegt ungefähr six-tausend zweihundert Kilometer entfernt in Manhattan, Studio Fifty Four und Ende der Siebziger ist das Studio Fifety Four wahrscheinlich der berühmteste Nachtclub der Welt.
00:05:28: Prominente Models Künstler Schauspieler Exzess und Glamour.
00:05:35: Und etwas von diesem Gefühl soll jetzt nach Frankfurt kommen, nur eben in den Keller eines Flughafenterminals.
00:05:45: Was zunächst nach einer ziemlich absurden Kombination klingt wird sich als erstaunlich gute Idee herausstellen – denn Schüler und Präsinger machen keine halben Sachen!
00:05:57: Mehr als zweieinhalb Millionen D-Marks sollen in die Einrichtung des Clubs geflossen sein.
00:06:03: Ende der Siebziger, für eine Diskothek unter einem Flughafen.
00:06:10: Und auch technisch soll das Dorian Gray etwas Besonderes werden.
00:06:15: Das Soundsystem stammt vom amerikanischen Sounddesigner Richard Long – ein Name, der damals auch mit einigen der legendärsten New Yorker Clubs verbunden ist!
00:06:28: Dazu eine aufwändige Lichtanlage, spezielle Effekte, amerikanische Warnleuchten und eigene Leitjockeys.
00:06:35: Und Platz für bis zu zwei Tausend Fünfhundert Menschen in drei Bereichen.
00:06:42: Nein das ist keine kleine Keller-Disco!
00:06:46: Das ist ein Nachtclub mit Flughafenanschluss... ...und der Name auch der ist ziemlich clever gewählt.
00:06:55: Dorian Gray benannt nach Oscar Wilds Roman, das Bildnis des Dorian Gray.
00:07:02: Die Geschichte eines Mannes der äußerlich nicht zu altern scheint während stattdessen sein Porträt die Spuren seines Lebens trägt.
00:07:12: Jugend, Schönheit, Dikadenz.
00:07:16: eigentlich also ein ziemlich passender Name für einen Nachtklub.
00:07:20: und zur Eröffnung soll man sich sogar etwas besonderes ausgedacht haben.
00:07:25: Statt einer gewöhnlichen Einladung bekam die Gäste nämlich eine eigens gedruckte Ausgabe dieses Romanz zugeschickt.
00:07:34: Schon bevor man überhaupt dort gewesen war, sollte klar sein – das hier möchte mehr sein!
00:07:42: Mehr als nur eine Diskothek.
00:07:45: und dann gibt es da noch einen Vorteil den wahrscheinlich kein Clubbesitzer der Frankfurter Innenstadt bieten kann… Die Adresse Flughafen Frankfurt.
00:07:56: Denn Frankfurt hat damals eine Sperrstunde.
00:08:00: Um vier Uhr morgens ist für die normale Gastronomie Schluss, aber der Flughaven besitzt einen besonderen Status und damit ist auch das Dorian Gray von dieser Sperrtunde nicht betroffen.
00:08:15: Während also anderswo irgendwann das Licht angeht kann hier weiter getanzt werden Bis irgendwann die ersten Menschen morgens wieder zum Flughafen kommen, um tatsächlich zu fliegen.
00:08:28: Und genau dieses Bild finde ich großartig!
00:08:31: Stellt euch das einmal vor – es ist vielleicht sechs Uhr morgens?
00:08:36: Eine Familie aus Kassel kommt mit ihren Koffern ins Termine.
00:08:41: Zwei Kinder der Papa mit dem Reisepass und den Tickets in der Hand.
00:08:45: Mama sucht vielleicht den Check-in für den Ferienflug nach Mallorca Und ihn entgegen kommen Menschen, die seit zehn Stunden im Dorian Grey gefeiert haben.
00:08:57: Sonnenbrille zerknittert das Hemd vielleicht nicht mehr ganz gerade auslaufend.
00:09:04: Der eine beginnt gerade sein Urlaub der andere versucht gerade herauszufinden wo er eigentlich sein Auto geparkt hat.
00:09:14: Beide treffen sich am selben Flughafen.
00:09:17: Und genau dieser Flughafen sorgt noch für etwas anderes, nämlich für Publikum.
00:09:26: Denn an welchem anderen Ort treffen Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger jeden einzelnen Tag so viele unterschiedliche Menschen aufeinander?
00:09:37: Geschäftsreisende, Piloten, Flugbegleiter, internationale Gäste, Messebesucher und wohlhabende Frankfurter Vielleicht Menschen aus dem Taunus, Prominente auf der Durchreise.
00:09:51: Und natürlich auch ganz normale Nachtschwärme die am Freitagabend ins Auto steigen und nicht Richtung Innenstadt fahren sondern auf die A-Fünf Richtung Flughafen ohne Koffer, ohne Flugticket nur zum Feiern.
00:10:19: Wer in den Club reinkommt ist noch eine andere Frage Denn nur weil man es bis zum Flughafen geschafft hat, heißt das noch lange nicht dass man auch ins Dorian Grey kommt.
00:10:31: Der Club entwickelt schnell den Ruf exklusiv zu sein und die Türpolitik ist dementsprechend streng.
00:10:40: Zeitzeugen erzählen davon mehrfach abgewiesen worden zu sein bevor irgendwann Outfit und Auftreten dann doch passten Und gleichzeitig wird das Grey zum Treffpunkt der Reichen und Prominenten.
00:10:55: In Rückblicken tauchen Namen wie Roger Moore, Udo Jürgens, Harry Belafonte, Nastasia Kinski, Stevie Wonder oder Nicky Lauda auf – und das ergibt eine Mischung die wahrscheinlich nur an einem Flughafen funktionieren kann!
00:11:14: Ein Filmstar auf der Durchreise, einer Lufthansa Crew nach ihrem Umlauf Ein Unternehmer aus Frankfurt.
00:11:22: Ein DJ, ein Model und irgendein Zweiundzwanzigjähriger aus Offenbach der seit zwanzig Minuten versucht am Türsteher vorbeizukommen.
00:11:33: Willkommen im Dorian Gray.
00:11:39: Aber das ist erst der Anfang Denn Ende der Siebziger geht es hier zunächst noch um Disco Funk Soul Glamour.
00:11:50: Doch das Dorian Gray wird sich verändern.
00:11:54: Genau wie Frankfurt, genau wie die Musik und irgendwann werden aus Disco & Funk plötzlich elektronische Klänge.
00:12:05: New Wave House Techno Trans DJs, die später die gesamte deutsche Clubkultur prägen werden stehen hier unten an den Plattentellern Und aus einer verrückten Idee, eine Noble Disco unter einem Flughafen-Terminal zu eröffnen wird plötzlich ein Stück deutscher Musikgeschichte.
00:12:27: Aber bevor wir dazu kommen müssen wie erst einmal eine Nacht im Dorian Grey verbringen!
00:12:34: Denn dieser Club hatte Geschichten zu bieten die man heute vermutlich selbst einen Flughavenmanager nur schwer verkaufen könnte.
00:12:42: Modenschauen Playboy Parties Misswahlen Prominenter.
00:12:48: Und wenn die Geschichten stimmen, sogar Tiere!
00:12:52: Die man normalerweise definitiv nicht auf der Gästeliste einer Diskothek erwarten würde... Also Jacke abgeben, Drink holen und hey bloß nicht auf die Uhr schauen wir haben keine Sperrstunde.
00:13:07: So im nächsten Kapitel verbringen wir eine Nacht unter Terminal eins.
00:13:21: also gut geschafft Wir sind drin.
00:13:24: Jacke abgeben, Türsteher überstanden und vor uns liegt jetzt eine ganze Nacht im Dorian Gray!
00:13:33: Und bevor wir weitergehen müssen wir uns noch einmal klarmachen wo wir gerade sind – nicht in Sachsenhausen, nicht irgendwo an der Zeil, nicht in einem Industriegebiet außerhalb Frankfurts.
00:13:46: Wir befinden uns im Terminal I des Frankfurter Flughafens.
00:13:52: Über uns werden gerade Koffer verladen, vielleicht steht irgendwo eine Boeing seven-four-seven am Gate.
00:13:59: Eine Crew läuft zu ihrem Nachtflug.
00:14:02: Irgendjemand hat gerade sein Anschluss nach Johannesburg verpasst und ein paar Meter darunter bestellt jemand Champagner während auf der Tanzfläche Disco läuft.
00:14:15: Wer das Dorian Gray betritt landet in einer ziemlich eigenen Welt.
00:14:21: Vieles ist hier dunkel, sehr dunkel.
00:14:25: Und genau das ist gewollt!
00:14:27: Einer der in neunzehnneunzehntig zum ersten Mal ins Greycombe ist der spätere DJ und Musikproduzent Ralf Holle.
00:14:37: Und eigentlich kann er Disco überhaupt nicht leiden – doch ein Model schleppt ihn mit.
00:14:44: Bonnie M., aber Disco?
00:14:47: Nicht seine Welt….
00:14:49: Dann betritt er das Dorian Gray.
00:14:52: Nach eigener Erinnerung braucht der Club ungefähr eine Viertelstunde, um ihn umzustimmen.
00:14:59: Denn was im Hellen vielleicht relativ schlicht aussieht funktioniert im Dunkeln plötzlich vollkommen anders Licht Nebel Bass Menschen und vor allem dieses Soundanlage Denn die Tanzfläche ist so konzipiert, dass man den Sound nicht nur einfach hört.
00:15:21: Man steht hier nämlich mitten drin!
00:15:24: DJ Duck der später jahrelang hier auflegt erinnert sich noch Jahrzehnte danach an diese Besonderheit Die Decke über dem DJ ist niedrig – Der Tisch empfindlich.
00:15:38: Wer als Gast DJ nicht aufpasst und mit dem Knie dagegen stößt, lässt schon mal die Platte springen.
00:15:46: Vielleicht nicht ganz das technische Setup, dass man von einem internationalen Flughafen erwarten würde… aber offensichtlich funktioniert es!
00:15:56: Und dann schaut euch einmal um … denn vielleicht ist genau das das eigentlich Faszinierende am Dorian Gray – wer hier alles zusammen trifft?
00:16:07: Da ist die Frankfurt der Schickeria, Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die extra zum Flughafen fahren.
00:16:15: Promimente, Motorsportler, Models, Musiker und natürlich auch die Menschen, die sowieso am Flughaften arbeiten oder dort gerade angekommen sind.
00:16:28: Später wird Tala II XLC erzählen dass DJs und Gäste teilweise sogar extra eingeflohen wurden.
00:16:38: Sie kamen nach Frankfurt, gingen feiern und flogen anschließend einfach wieder nach Hause.
00:16:45: Ja, ihr gebt mir recht!
00:16:46: Das ist wahrscheinlich die exklusivste Form eines Party-Shuttles heute Uber damals Boeing sieben drei sieben Und irgendwann ist es zwei Uhr dann drei Dann vier.
00:17:06: Normalerweise wäre jetzt langsam Schluss Aber wir erinnern uns Flughafen, also keine klassische Frankfurter Sperrstunde.
00:17:15: Also läuft die Nacht einfach weiter und irgendwann entsteht wahrscheinlich einer der merkwürdigsten Schichtwechsel Frankfurts.
00:17:25: Die letzten Partygäste stehen noch an der Bar während anderswo im Terminal bereits die ersten Passagiere des neuen Tages auftauchen.
00:17:35: Vielleicht sitzt irgendwo ein Flugbegleiter beim ersten Kaffee.
00:17:40: Ein Rampagent beginnt seine Frühschicht, Check-In-Schalter öffnen die ersten Urlauber suchen ihre Flugnummer und unten hat noch niemand ernsthaft über Frühstück nachgedacht.
00:17:53: aber eine normale Party Nacht reicht dem Dorian Gray irgendwann offenbar nicht mehr.
00:17:59: Also gibt es Veranstaltungen, Motopartys, Playboy-Parties, Formel I Parties, Misswahlen und auch Beachparties.
00:18:08: Die Betreiber verstehen es ziemlich gut wie man Aufmerksamkeit erzeugt – und das funktioniert besonders gut wenn man ohnehin Kontakte in die Welt des Motorsports und der Prominenz hat.
00:18:23: Im Wissen Gerd Schühler war selbst Rennfahrer gewesen.
00:18:28: Entsprechend gehören also Formel I Veranstaltungen zum festen Programm des Gray.
00:18:33: Man versucht also ganz bewusst ein bisschen Monaco, ein bisschen New York und ein bisschen Jet Set unter Terminal I zu packen.
00:18:43: Und dann gibt es noch die Geschichten bei denen sogar ich selbst beim recherchieren dachte Das können sie doch nicht wirklich gemacht haben.
00:18:52: Doch haben Sie In den Fotoarchiven und Rückblicken über das Dorian Grey tauchen tatsächlich ... Kamele auf.
00:19:03: Und als wäre ein Kameel in einer Diskothek unter einem Flughafenterminal nicht schon merkwürdig genug, finden wir auch noch ein anderes Tier – einen äh Elefanten!
00:19:17: Ja … Ein echten Elefanten im Dorian Gray Und an diesem Punkt möchte ich euch einfach bitten, dieses Bild einmal ganz kurz im Kopf entstehen zu lassen.
00:19:31: Frankfurt Airport Terminal I. Oben läuft möglicherweise gerade eine Durchsage.
00:19:38: Lufthansa Flug nach Hamburg.
00:19:39: bitte begeben sie sich zum Gate und unten Elefant.
00:19:44: Ich weiß wirklich nicht wie man dieses Gespräch heute mit einem Airport Operations Manager führen würde.
00:19:51: Was genau möchten sie heute Abend ins Terminal bringen?
00:19:54: Eine Elefantin.
00:19:56: Handgepäck?
00:19:57: Nein, aufgegebenes Gepäck auch nicht!
00:20:00: Nur ein Party-Gast.
00:20:02: und natürlich passen auch Playboy Parties perfekt in die damalige Welt des Gray – das Ganze ist schließlich bewusst als glamouröse Noble Disco konzipiert.
00:20:14: Die Welt, Ende der Siebziger und Frühen Achtziger funktioniert anders.
00:20:20: Vieles was damals als glamourös und exklusiv inszeniert wird würde man heute wahrscheinlich anders betrachten.
00:20:29: Aber genau deshalb erzählt dieser Club eben auch etwas über seine Zeit.
00:20:35: Es geht ums Seen und Gesehenwerden Um Status Mode Autos und Prominenz und auch um das Gefühl für ein paar Stunden Teil einer Welt zu sein, die normalerweise sehr weit entfernt scheint.
00:20:53: Und wo könnte man dieses Gefühl besser verkaufen als an einem internationalen Flughafen?
00:20:59: Genau das finde ich an der Geschichte so spannend!
00:21:03: Der Airport ist nicht einfach nur die Adresse des Clubs – er isst Teil seines Mythos Denn schon die Anfahrt fühlt sich irgendwie anders an.
00:21:12: Man fährt nicht einfach in die Disco, man fährt zum Flughafen, Autobahnschilder Terminal Parkhouse internationale Kennzeichen und Flugzeuge über der Autobahn – und irgendwo dazwischen Menschen in Abendgaderobe!
00:21:31: Das Story and Grey benutzt gewissermaßen die ganze Atmosphäre des Airports als Kulisse Internationalität, Geschwindigkeit, Jet Set.
00:21:43: Die Vorstellung dass hinter der nächsten Tür jemand aus New York stehen könnte oder Paris oder London und genau das unterscheidet diesen Club von fast jeder anderen Diskothek Deutschlands.
00:21:58: So irgendwann geht unsere Nacht dann auch zu Ende Und wir verlassen das Dorian Gray.
00:22:04: Wir sagen all den Kamelen und Elefanten Tschüss sind vielleicht ein bisschen müde, vielleicht auch mit einem leichten Pfeifen in den Ohren.
00:22:13: Und dann fahren wir wieder mit der Rolltreppe nach oben zurück in die andere Welt!
00:22:20: Und plötzlich Flughafen, Koffer, Kaffee durchsagen Menschen, die frisch geduscht aussehen was nach dieser Nacht fast ein bisschen unverschämt wirkt.
00:22:32: Familien fahren in den Urlaub, Geschäftsreisende starten ihren Tag und Crews laufen zum Briefing.
00:22:39: Hey und wir kommen halt gerade aus einer Diskothek!
00:22:43: Vielleicht ist genau das der Moment, in dem man versteht warum das Dorian Gray so besonders war?
00:22:51: Denn man musste nicht einmal vor die Tür gehen um von einer Welt in die andere zu wechseln.
00:22:57: Ein paar Meter nur eine Rolltreppe Und aus Nacht wurde Flughafen.
00:23:04: Doch wenn ihr jetzt glaubt, die er hätte das Dorian Gray verstanden, liegt ihr falsch!
00:23:09: Denn der Club den wir gerade gemeinsam besucht haben wird nicht derselbe bleiben... Die Achtziger kommen – Der Musikgeschmack verändert sich.
00:23:19: Synthesizer werden wichtiger… Drum Machines, elektronische Klänge.
00:23:24: Eine neue Generation steht vor der Tür Und irgendwann tauchen im Dorian Gray Namen auf, die später weit über Frankfurt hinaus bekannt werden.
00:23:35: Sven Feth, Tala II XLC, Thorsten Fenzlau DJ Duck und später auch Mark Spoon – und aus der Noble Disco in der man Champagner trinkt und Prominente beobachtet wird plötzlich etwas anderes!
00:23:51: Ein Labor Ein Laborvereins-Sound, der Frankfurt in den Achtzigern und Neunzigern zu einem der wichtigsten Orte der elektronischen Musik in Europa machen wird.
00:24:03: Und das Verrückte daran ist – dieser Sound entsteht eben nicht in Berlin!
00:24:09: Nicht in London.
00:24:10: Nicht in irgendeinem verlassenen Industriegebäude.
00:24:14: Sondern unter einem Gepäckterminal.
00:24:18: Und im nächsten Kapitel wird aus Disco Tecno.
00:24:22: Wir sind inzwischen in den Achtzigern angekommen und wenn wir jetzt wieder die Rolltreppe hinunterfahren, ins Dorian Gray klingt es hier langsam anders.
00:24:37: Der Discosound der Siebziger verschwindet natürlich nicht von heute auf morgen aber eine neue Generation von Musikern und DJs experimentiert mit etwas das perfekt zu diesem Ort passt.
00:24:51: Elektronische Musik!
00:24:53: Synthesizer, Drum-Computer, Sequencer.
00:24:57: Musik die irgendwie genauso futuristisch klingt wie ein internationaler Flughafen damals aussieht und Frankfurt wird in diesen Jahren zu einem der wichtigsten Orte für elektronische Musik in Deutschland.
00:25:12: Einer der Namen der dabei immer wieder auftaucht ist Andreas Tomala oder besser bekannt als Talla II XLC.
00:25:20: Bereits in den frühen Achtzigern veranstaltet er Partys unter dem Namen Techno Club.
00:25:27: Zunächst noch in der Frankfurter Innenstadt und dann zieht der Techno-Club dorthin, wo unsere Geschichte spielt – den Storyn Gray!
00:25:37: Ab der zweiten Hälfte der Achtziger wird dort nun regelmäßig elektronische Musik gespielt.
00:25:43: Der Techno Klub etabliert sich schließlich am Freitag Abend im Gray und bleibt bis zur Schließung im Jahr zweitausend eine feste Institution.
00:25:54: Und jetzt passiert etwas Spannendes!
00:25:57: Der Flughafen, der dem Dorian Gray schon in den siebziger Jahren internationales Publikum gebracht hat wird plötzlich Teil einer ganzen internationalen Musikszene – und Halla erinnert sich später?
00:26:11: DJs und Gäste wurden teilweise tatsächlich eingeflogen.
00:26:16: Sie landeten in Frankfurt, gingen ins Dorian Gray, feierten – und flogen anschließend wieder nach Hause!
00:26:25: Ich finde ja mehr Airportbezug kann eine Diskothek eigentlich kaum haben.
00:26:30: Andere Clubs hatten einen Taxi-Stand.
00:26:33: Das Dorian Grey hatte ein internationalen Flughafen Und mit der Zeit tauchten immer mehr Namen auf, die heute untrennbar mit der elektronischen Musik aus Frankfurt verbunden sind.
00:26:47: Frankfurt entwickelt seine eigene Szene.
00:26:51: Labels entstehen, Magazine entstehen und neue Clubs entstehen.
00:26:56: In den letzten Jahren eröffnet Sven Fedt gemeinsam mit Partnern das Omen in der Frankfurter Innenstadt.
00:27:05: Und aus dem Umfeld dieser Clubs entwickelt sich das, was später häufig als Sound of Frankfurt bezeichnet wird.
00:27:13: Und mittendrin dieser merkwürdige Keller unter Terminal I. Stellen wir uns noch einmal einen Freitag in den Neunzigern vor – vielleicht in der Jahr fourneutig?
00:27:33: Frankfurt Airport.
00:27:34: Dreiundzwanzig Uhr!
00:27:36: Oben im Terminal wird der Flugplan langsam dünner Die großen Nachtflüge nach Asien und Südamerika gehen raus, die Geschäfte schließen.
00:27:46: Reinigungskräfte übernehmen Teile des Terminals.
00:27:50: Die Passagierzahlen werden langsam kleiner... ...und unten beginnt der Techno-Club!
00:27:57: Menschen fahren aus ganz Deutschland nach Frankfurt.
00:28:00: Manche kommen sogar aus dem Ausland – nicht wegen Lufthansa, nicht wegen eines Anschlussfluges… sondern wegen eines DJs, der in einem Keller unter dem Terminal Platten auflegt.
00:28:13: Und irgendwann vielleicht fünf Uhr morgens steht Talla selbst noch am DJ-Pult.
00:28:19: Er erinnerte sich später daran dass er Samstag sogar die Frühschicht von fünf bis acht Uhr übernehmen konnte.
00:28:27: Acht Uhr Morgens im Dorian Gray.
00:28:31: Zur gleichen Zeit stehen vermutlich ein paar Meter weiter Menschen beim Check In.
00:28:36: Schönen guten Morgen, fliegen Sie geschäftlich oder privat?
00:28:40: Und unten hat der DJ gerade den nächsten Track aufgelegt.
00:28:46: Und so vergehen die Jahre.
00:28:48: Generationen von Gästen kommen und gehen Musikrichtungen verändern sich Frisuren definitiv auch Aus Schlaghosen werden Schulterpolster aus.
00:29:01: Schulter polster werden nun ja Die neunziger aber das Dorian Gray bleibt.
00:29:08: Zweiundzwanzig Jahre lang und das ist für ein Nachtclub eine kleine Ewigkeit.
00:29:15: Ende der Neunziger verändert sich die Situation Und diesmal liegt es nicht daran, dass niemand mehr feiern möchte.
00:29:24: Nein Es geht um etwas Das an einem Flughafen natürlich Eine ganz besondere Bedeutung hat Brandschutz.
00:29:32: Nach dem verheerenden Brand am Flughafen Düsseldorf im Jahr nineteen sechserneunzig werden Brandschutzanforderungen an deutschen Flughäfen deutlich stärker in den Fokus gerückt.
00:29:44: Auch das Dorian Grey müsste nun umfangreich umgebaut werden und gleichzeitig läuft der Pachtvertrag aus, die notwendigen Anpassung wären teuer.
00:29:56: Die Betreiber entscheiden sich schließlich nicht mehr zu investieren.
00:30:01: Und damit steht fest, nach zweiundzwanzig Jahren wird im Dorian Gray zum letzten Mal getanzt.
00:30:09: Das Datum könnte kaum symbolischer sein – Silvester, einund dreißigster Dezember zweitausend.
00:30:17: Ein neues Jahrtausend hat gerade begonnen und am Frankfurter Flughafen endet eine Ära!
00:30:25: Noch ein letztes mal gehen die Türen auf noch einmal kommen die Stammgäste, DJs, Freunde – Menschen, die hier vielleicht seit zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren feiern.
00:30:39: Und noch einmal läuft Musik über diese legendäre Anlage!
00:30:43: Noch einmal tanzen Menschen unter Terminal eins und irgendwann kommt die letzte Platte.
00:30:53: Nach zwanzich Jahren wird es plötzlich still.
00:30:57: Das Dorian Gray Schließt.
00:31:00: Das ist wieder einer dieser Momente, die ich an diese Geschichte so mag Denn draußen passiert eigentlich nichts.
00:31:08: Der Flughafen läuft weiter Flugzeuge starten Passagiere checken ein Gepäck wird verladen Crews kommen und gehen Auf den Anzeigetafeln steht weiterhin New York London Tokyo.
00:31:24: Nur unten hinter einer Tür fehlt plötzlich etwas.
00:31:30: Kein Bass mehr, keine Schlange... ...keine DJs!
00:31:35: Keine Menschen die morgens um acht aus der Disco kommen während andere gerade ihren ersten Kaffee trinken.
00:31:43: Der Frankfurter Flughafen hat sein Nachtclub verloren Aber erstaunlicherweise verschwindet das Dorian Gray danach trotzdem nie vollständig.
00:31:56: Es gibt standesgemäß Revival-Partys, alte DJs treffen sich wieder.
00:32:02: Menschen erzählen noch Jahrzehnte später von ihren Nächten dort.
00:32:07: Zwei Tausend Fünfzehn.
00:32:08: geht man sogar noch einen Schritt weiter – für eine Nacht kehrt Airport-Clubbing tatsächlich zurück!
00:32:16: Am Gate A-Näunundsechzig im Terminal Eins feiern rund ein tausend Menschen.
00:32:21: beim Dorian Gray zwei Punkt Null.
00:32:24: Und weil ein normaler Dancefloor am Flughafen offenbar nicht reicht, wird sogar eine Boeing-Siebenfünf-Siebenteil der Party.
00:32:34: Ja, eine Boeing als zweiter Floor!
00:32:38: Und irgendwie hätte das wahrscheinlich auch kaum besser zum Dorian Gray passen können – denn vielleicht war genau das immer das Besondere an diesem Club?
00:32:47: Er hätte nämlich nirgendwo anders existieren können….
00:32:51: nein, nicht wirklich... Das Dorian Gray brauchte genau diesen Flughafen.
00:32:58: Die Flugzeuge, die Crews, die internationalen Gäste und dieses Gefühl dass man an einem Ort feiert von dem Ausmann innerhalb von wenigen Stunden überall auf der Welt sein könnte.
00:33:13: Und deshalb fahren wir jetzt ein letztes Mal mit der Rolltreppe nach oben zurück ins Terminal Denn unsere Nacht am Frankfurter Flughafen ist jetzt vorbei.
00:33:26: Aber eine Frage bleibt noch, war das Dorian Gray eigentlich ein völliger Ausnahmefall oder gibt es tatsächlich noch andere Flughäfen an den Menschen freiwillig zum Feiern erscheinen obwohl sie überhaupt keinen Flug gebucht haben?
00:33:44: Genau das schauen wir uns zum Abschluss nun nochmal ganz kurz an!
00:33:53: Also gut, schön ich glaube wir sind uns einig oder?
00:33:56: Das Dorian Gray war außergewöhnlich.
00:34:00: Aber war es wirklich der einzige Ort an dem Menschen freiwillig zu einem Flughafen gefahren sind obwohl sie überhaupt nicht fliegen wollten?
00:34:08: Nein, nicht ganz!
00:34:10: Für unser erstes Beispiel müssten wir an einen Ort an den Nacht leben ohnehin zur DNA gehört nämlich Ibiza Und hier gibt es zwar keine legendäre Diskothek direkt unter dem Terminal, dafür aber eine ziemlich besondere Verbindung zwischen Club-Kultur und Flughafen.
00:34:32: Direkt an der Einflugsschneise des Flughafens liegt Playa Den Bossa – eine Gegend die seit Jahrzehnten für Clubs und Partys bekannt ist!
00:34:43: Und während dort nachts Tausende Menschen feiern Fliegen wenige hundert Meter entfernt die Maschinen im Anflug auf Ibiza vorbei.
00:34:53: Das Geräusch eines landenden Airbus gehört hier fast genauso zum Sommer wie der Bass aus den Clubs und irgendwie passt das, denn wahrscheinlich gibt es wenige Flughäfen auf der Welt bei denen ein so großer Teil der Passagiere bereits mit ziemlich konkreten Partyplänen aus dem Flugzeug steigt.
00:35:15: Auf Ibiza ist der Flughafen nicht unbedingt der Club.
00:35:19: Aber er ist gewissermaßen das Eingangstor zur Party!
00:35:25: Noch spannender finde ich aber eigentlich eine andere Entwicklung, denn Flughäfen haben in den vergangenen Jahren entdeckt dass ihre Infrastruktur auch dann faszinierend sein kann wenn gerade eigentlich niemand verreist.
00:35:40: Alte Hangars Terminals Vorfelder Orte also, die normalerweise ausschließlich für den Flugbetrieb gedacht sind werden plötzlich zu Veranstaltungsflächen.
00:35:52: Besonders eindrucksvoll sieht man das hier bei uns in Berlin!
00:35:56: Der ehemalige Flughafen Tempelhof wurde nach dem Ende des regulären Flugbetriebs zu einem riesigen Veranstaltungsoort.
00:36:04: Konzerte, Festivals, Events – wo früher Flugzeuge abgefertigt wurden stehen heute Bühnen Und wo früher Passagiere auf ihren Abflug warteten, tanzen heute Menschen.
00:36:19: Eigentlich eine ziemlich schöne zweite Karriere für ein Flughafen findet ihr nicht?
00:36:25: Und trotzdem müssen wir für unsere Geschichte noch einmal zurück nach Frankfurt!
00:36:32: Denn beim Dorian Gray war der Flughafene keine ehemalige Kulisse – er war in Betrieb jeden Tag.
00:36:41: Während unten gefeiert wurde, starteten oben die Flugzeuge.
00:36:46: Menschen kam aus New York an während andere gerade auf die Tanzfläche ging.
00:36:51: Crews beendeten ihren Arbeitstag wenige Meter entfernt von Menschen, deren Nacht gerade erst begann.
00:36:59: Ja und vielleicht ist genau deshalb dieser Club bis heute so eng mit seinem Standort verbunden?
00:37:07: Heute laufen jedes Jahr Millionen Menschen durch den Frankfurter Flughafen.
00:37:12: Die meisten haben ein Koffer dabei, einen Boardingpass und meistens ein ziemlich klares Ziel London New York Dubai Mallorca.
00:37:23: Aber es gab einmal eine Zeit Da fuhren Freitagabend tausende Menschen nach FRA ohne irgendeine Absicht Frankfurt überhaupt zu verlassen?
00:37:35: Nein, sie wollten nicht nach New York.
00:37:37: Sie wollten ein kleines Stück Studio Fifty-Four direkt unter Terminal I. Kein Boarding, kein Takeoff, kein Gepäck.
00:37:51: und vielleicht hört ihr beim nächsten Mal wenn ihr durch Terminal i in Frankfurt lauft einmal ganz genau hin.
00:37:59: Vielleicht ist da irgendwo tief unter euch noch ein ganz kleines Woman.
00:38:09: Mein Name ist Lukas und das war Airport Stories.
00:38:13: Die Geschichten von Flughäfen, die eben manchmal sehr viel mehr sind als nur Orte zum Abfliegen bis zur nächsten Folge.
00:38:22: Und falls ihr heute Abend noch ausgeht schaut vorher lieber nochmal auf den Abflugtafel.
00:38:29: Man weiß ja nie.
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